Wissenschaft & Forschung

Gegenwärtig orientiert sich die gemeinnützige Gesellschaft Archaia Brno vor allem auf Rettungs- und Vorsprungsgrabungen und bauhistorische Untersuchungen gefährdeter Denkmale. Sie ist auch bemüht, in der Denkmalpflege aktiv mitzuwirken und möglichst viele archäologische und architektonische Quellen zu konservieren, eventuell vor ihrem Untergang eine qualitätsvolle Erforschung und Dokumentation zu gewährleisten. Neben diesen zwei Aufgaben beruht die Haupttätigkeit der Firma in der Bearbeitung der Grabungsergebnisse in Form wissenschaftlich konzipierter Fundberichte und deren Publikation in der Fachliteratur.

Die Mitarbeiter der Gesellschaft beteiligen sich an grantfinanzierten wissenschaftlichen Projekten, entfalten eine breite Publikationstätigkeit und nehmen regelmäßig an in- sowie ausländischen Konferenzen teil, die der mittelalterlichen Thematik gewidmet sind (Archeologia historica, Archeologia technica, Baugeschichte, Rettungsgrabungen in Mähren und Schlesien, Naturwissenschaftliche Methoden in der Archäologie und Anthropologie usw.). Seit 2002 veranstaltet die Gesellschaft eine eigene Konferenz FORUM URBES MEDII AEVI (FUMA), die verschiedenen Themen der Stadtarchäologie gewidmet ist.

Neben der Forschungstätigkeit entfalten und effektivieren die Archaia-Mitarbeiter Methoden der Feldforschung und der Bearbeitung ihrer Ergebnisse. Zu diesem Zweck erarbeiten sie einerseits Standards für einzelne Arbeits- und Dokumentationsverfahren, andererseits eine spezialisierte Software für die Auswertung der Ergebnisse von Terrainforschungen und für die Speicherung der gewonnenen Daten. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Archäologie und Museologie an der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität Brünn. Archaia Brno sichert dort einen Vortragsblock für Archäologiestudenten, der auf die Methoden der Feldforschung und ihre rechtlichen, organisatorischen und ethischen Fragen gerichtet ist. Die Gesellschaft stellt den Studenten des Lehrstuhls für Archäologie und Museologie das Material aus ihren Grabungen zur Verfügung, das in Form von Seminar- und Diplomarbeiten bearbeitet wird, was zu seiner rechtzeitigen wissenschaftlichen Auswertung beiträgt. Die Fachmitarbeiter der Gesellschaft stehen den Studenten für diesbezügliche Konsultationen zur Verfügung. Bei den durch die Gesellschaft durchgeführten Rettungsgrabungen gewinnen manchen Archäologiestudenten wertvolle praktische Erfahrungen.

Im Rahmen des Projekts Area Brunensis beteiligen sich die Mitarbeiter von Archaia Brno systematisch an der Enthüllung der historischen Topographie des mittelalterlichen Brünn. Das genannte Projekt ist interdisziplinär und beschäftigt zahlreiche Fachleute aus weiteren Institutionen.

Není všechno zlato, co se třpytí

24. 02. 2020 – Jakub Těsnohlídek – zobrazit

  Komplex jihlavské radnice vznikl postupným spojením čtyř středověkých městských parcel. Při rekonstrukci v letech 2002-2003 byl zdokumentován jejich vývoj od nejstarších dřevohliněných fází 13... Není všechno zlato, co se třpytí

17. 02. 2020Pan profesor Stehlík

14. 02. 2020To nejlepší z moravské archeologie…

13. 02. 2020Středověká opevnění českých měst 3

07. 02. 2020Exkurze na záchranném archeologickém výzkumu Brno-Dornych 47

03. 02. 2020Archeologický výzkum v Jihlavě v ulici U Mincovny 8

31. 01. 2020Sbohem Velká Británie…

31. 01. 2020Etnologie všude, kde se podíváš, tedy analogie…

28. 01. 2020„Vlčí jáma“ na zámku v Moravském Krumlově

21. 01. 2020Vladimír Goš